Gradiator wandelt Farbflächen in SVG-Grafiken in Verläufe um
Das Problem kennt man vor allem bei experimentellen Illustrationen, automatisch erzeugten SVGs oder stark vereinfachten Vektorgrafiken: Farben liegen in einzelnen Flächen nebeneinander, wirken aber nicht wie ein natürlicher Verlauf. Genau hier setzt Gradiator an. Statt das Motiv neu aufzubauen, werden bestehende Farbbereiche ausgewählt und daraus ein passender Gradient erzeugt – mit dem Ziel, die ursprüngliche Gestaltung nicht zu verfälschen.
Die Bedienung ist bewusst visuell gehalten: Bereiche lassen sich direkt auswählen, der Verlauf wird live berechnet und kann anschließend angepasst werden. Achse, Farbstopps und Übergänge bleiben kontrollierbar. So entsteht kein beliebiger Effekt, sondern ein sauberer Verlauf, der sich am vorhandenen Design orientiert.
Besonders hilfreich ist Gradiator bei SVGs mit sichtbaren Farbstufen, Posterization-Effekten oder künstlich wirkenden Farbübergängen. Aus harten Patch-Flächen werden weichere Übergänge, ohne dass die grafische Grundidee verloren geht.
Entwickelt wurde Gradiator vollständig inhouse bei 48DESIGN – aus der typischen Mischung aus Designproblem, technischer Neugier und dem Wunsch, wiederkehrende Detailarbeit zu vereinfachen.